"Sobald jemand diesen Raum betritt, herrscht eine ganz andere Harmonie, als in einem normalen Gym."

- COACH BRUNO

NO PAIN - NO GLORY

In meinem eigenen Gym möchte ich meinen Kunden einen besonderen Ort bieten. Es soll kein normales Gym sein, sondern ein komplett neues Konzept. Es wird ein Ort für Leute, die wachsen und im Training mehr erreichen möchten. Sobald jemand diesen Raum betritt, herrscht eine ganz andere Harmonie, als in einem normalen Gym. In der Painzone wird immer gekämpft und Vollgas gegeben. Training und Coaching soll auf einem völlig neuen Niveau stattfinden. Personal Training wird dadurch neu definiert, weil es durch den engen Kontakt zwischen der trainierenden Person und Coach keine schlechten Trainingseinheiten mehr geben wird.

DIE VISION

Seitdem ich trainiere, habe ich schon immer davon geträumt, mein eigenes Studio zu eröffnen. Dennoch wusste ich, wie schwierig es ist, so etwas aufzubauen: man braucht wahnsinnig viel Geld, eine gute Vorbereitung, usw. Dazu kam, dass ich im Oktober 2018 mein Projekt für die Rettung der Strassenhunde savethedogsbih.ch angefangen und ich mich mental zu einhundert Prozent dieser Sache gewidmet habe.

Auch jetzt ist es noch so – es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an diesem Projekt arbeite, egal ob am Wochenende, in den Ferien oder an Feiertagen. Wenn ich täglich aufstehe, widme ich mich fast immer erst einmal diesem Projekt. Vor allem das erste Jahr von savethedogs war mit riesigem Aufwand verbunden. Zwar haben mich einige Personen unterstützt, doch die Organisation, sowie das Marketing über Instagram habe ich komplett alleine umgesetzt. Erst ab Dezember 2019 habe ich begonnen, mehr Personen zu integrieren, um mehr Unterstützung zu erhalten. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich täglich fast 200 Nachrichten auf Instagram bearbeitet. Auch wenn ich heute von allen Seiten grosse Unterstützung erhalte, wird die Arbeit an diesem Projekt nicht weniger.

Ich bin stolz darauf, dass es bei savethedogs so gut läuft. Vor allem wurde mir aber bewusst, wie viel mehr ich noch machen kann und wie man ohne Vorbereitung etwas erschaffen und aufbauen kann. Meine Selbstständigkeit musste ich mir hart erkämpfen, da ich keine Vorbereitungszeit hatte. Trotz dessen, dass ich ins kalte Wasser gestossen wurde, habe ich gelernt zu schwimmen und für meinen Traum zu kämpfen.

EIN TRAUM WIRD REAL...

Ursprünglich hatte ich meine Garage als Lager genutzt und daraus Spenden für savethedogs gesammelt. Mindestens ein Jahr habe ich Futter, Decken, Spielsachen und alles Mögliche gesammelt. Als im März 2020 der grosse Lockdown durch Corona kam, habe ich die Garage zu einem kleinen Gym umgebaut, damit meine Kunden trotz geschlossener Fitnessstudios während dieser schwierigen Zeit trainieren können. Ich habe es dann so koordiniert, dass die Sicherheitsabstände von zwei Metern eingehalten wurden und dass niemals mehr als zwei Personen gleichzeitig trainiert haben.

Während ich diese Trainings gegeben habe, ist mir aufgefallen, dass die Kunden in meiner Garage noch bessere Ergebnisse erzielt haben, als vorher im Fitnessstudio. Der Grund dafür war, dass ich sie öfter trainiert habe und bei jedem Training dabei gewesen bin. Vorher hatte ich sie nur wenige Male im Monat trainiert. Aber durch den ständigen Kontakt konnte ich die Personen noch gezielter trainieren und vor allem stieg dadurch auch die Motivation. Resultate, die vorher in 6 Monaten erzielt wurden, waren jetzt aber schon seit 1.5 Monaten sichtbar.

Das hat mich zum Nachdenken angeregt, den nächsten Schritt zu gehen. Trotz dessen, dass ich mir immer gedacht habe, dass man für ein eigenes Gym so viel braucht, hat meine Garage gezeigt, dass man nicht viel benötigt, sondern nur das Richtige und dazu noch einen geeigneten Raum. Mein ursprünglicher Gedanke war, dass wenn ich einen Raum finde, der nur ein Stück grösser ist, als meine Garage, ich so viel mehr machen könnte. Natürlich hatte ich erst einmal Respekt vor den ganzen Hürden, die auf mich zukommen würden. Aber als ich die Entscheidung schlussendlich getroffen habe, ging alles richtig schnell. Auf einmal bekam ich von allen Seiten Support betreffend Räumlichkeiten, Geräte und vieles Weitere. Leute haben sich so sehr ins Zeug gelegt, mir zu helfen – und am Ende habe ich einen Raum gefunden, der ebenfalls über eine Empfehlung gekommen ist.